Klein fängt der Krebs in der Darmwand an: Je früher man ihn erkennt, desto größer die Chance auf Heilung
Krebs kann an den verschiedensten Stellen des Darmes auftreten. Manchmal entwickelt er sich aus zunächst eigentlich gutartigen Geschwulsten, den sogenannten Darmpolypen. Doch nicht jeder Darmpolyp entartet. Bestimmte Sorten weisen jedoch ein erhöhtes Risiko auf.
Dünndarmkrebs ist relativ selten, wohingegen Darmkrebs im Grimmdarm (Kolonkarzinom) oder im Mastdarm deutlich häufiger vorkommt. Die Anzeichen für Darmkrebs sind oft nur sehr diskret: Blut im Stuhl, eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten, ein unerklärlicher Wechsel von Durchfall und Verstopfung können zum Beispiel Symptome der Erkrankung sein.
Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Darmkrebs trotzdem möglichst früh zu erkennen. Gesetzlich Versicherte haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf einen jährlichen Test auf Blut im Stuhl. Ab dem Alter von 55 Jahren können Sie eine Darmspiegelung machen lassen, die falls alles unauffällig ist, erst nach zehn Jahren wiederholt wird. Wer seinen Darm nicht spiegeln lassen möchte, kann alternativ weiterhin alle zwei Jahre einen Test auf Blut im Stuhl durchführen lassen.
Lesen Sie hier mehr über Darmkrebs!
www.apotheken-umschau.de;
22.10.2009, aktualisiert am 18.04.2012
Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung